Geschmack an der vielleicht neuen Schule gefunden

„Ein Freund, ein guter Freund …“ wird den Kindern hoffentlich begegnen, wenn sie zu uns wechseln. Ein "älteres Modell" gab’s bereits zum Anfassen. (Foto: fiw)
Man durfte auch in „Natur und Technik“ genauer hinschauen, denn es gab einiges zu entdecken.

Infos und Unterhaltung beim „Tag der Offenen Tür“

„Freude am sprachlichen Ausdruck, am Lernen, Denken, Ausprobieren – all dies sind Merkmale, die einem Schüler helfen, sich am Gymnasium zurechtzufinden“, so Beratungslehrer Andreas Süß. Bei unserem „Tag der Offenen Tür“ wurde den Eltern und ihren angehenden Fünftklässlern ein ausgesprochen abwechslungsreiches und informatives Programm geboten.
Manche der Eltern in der voll besetzten Aula waren sich bereits absolut sicher, ihren Zögling nächstes Schuljahr zu uns zu schicken, andere müssen noch diese oder jene Überlegung anstellen. Für sie alle präsentierten Beratungslehrer Andreas Süß und Schulleiter Werner Fischer Notwendiges und Nützliches an der Gelenkstelle zwischen Grund- und weiterführenden Schulen.
Anschaulich und abwechslungsreich ergänzt wurde das Informationspaket durch einen fotografischen Rundumblick hinter die Kulissen der Schule, in den Fachunterricht genauso wie in die zahlreichen außerunterrichtlichen Aktivitäten wie Klassenfahrten, kulturelle, soziale oder auch caritative Veranstaltungen.
Im Rahmen einer Bedarfserhebung wurde ermittelt, ob seitens der Eltern grundsätzliches Interesse an der Einrichtung einer Ganztagesklasse besteht.
Nicht ohne Stolz verwies Fischer zudem auf die vielfältigen multimedialen Möglichkeiten der Schule und nannte als neueste Errungenschaft das Schulfernsehen tv-b, wobei er betonte: „Es wird einiges verlangt und einiges geboten bei uns. Und vor allem: Unterschätzen Sie Ihr Kind nicht!“ Mit Episoden aus dem Schulalltag wie etwa der Normalität computergestützter Schülerreferate oder –präsentationen oder dem errungenen Oberfrankensieg bei „Jugend forscht“ rundete er seine Einblicke ins schulische Leben ab.
Lebendig im Wortsinne ging es derweil auch außerhalb der Aula zu. Nach einer Führung durch das Schulhaus wurde den Kindern die Möglichkeit geboten, im Rahmen eines „Schnupperlaufes“ ihre möglicherweise neue „Arbeitsstelle“ sowie deren Fächerangebot zu erkunden. Fast 20 Stationen hatten Lehrkräfte und vor allem viele engagierte Schüler von der 5. bis zur 13. Jahrgangsstufe vorbereitet, an denen einfache und lustige, Konzentration wie Temperament erfordernde Aufgaben zu erledigen waren, deren Bewältigung am Ende für jedes Kind eine kleine Belohnung brachte.

Hoch hinaus wollten die Kinder an der Kletterwand, aber aus Sicherheitsgründen war an der gelben Linie vorerst Schluss.
Hilfe bei einem physikalischen Skateboardversuch
Biologie - eine von 20 Stationen, an denen man die Schule und die Fächer erkunden konnte

„Do it yourself“ hieß es dabei im Bereich der Naturwissenschaften. Egal, ob mit Mikroskop oder mit Farben in „Natur und Technik“ experimentiert wurde oder in der Physik die Leiterfunktion verschiedener Gegenstände bestimmt werden sollte – die Kinder waren stets mit Feuereifer dabei. Neben dem Ausprobieren galt es auch zu knobeln und zu raten bei den Fremdsprachen oder in Fächern wie Geschichte oder Religion. Als der Renner schlechthin im Fach Sport entpuppte sich die neue Kletterwand, die begeistert von den Kindern bevölkert wurde.
So war es letztlich nicht nur das abschließende kostenlose Mittagessen in der Schulmensa, sondern auch der umfassende Blick hinter den Schulbetrieb, der den meisten Besuchern des „Tages der Offenen Tür“ ganz gut geschmeckt haben dürfte.

Text und Fotos: -cv- / 26.2.2011