Keine Preise - viele wertvolle Erfahrungen

- Lukas Krappmann (links) und Philipp Hofmann (rechts) erläutern der Jury in Dingolfing ihre Forschungsergebnisse.
"Schüler experimentieren" beim Landesentscheid in Dingolfing
Vom 19. bis 20. April fand im BMW-Werk Dingolfing zum 16. Mal der Landesentscheid „Schüler experimentieren“ statt. Wir haben uns hierfür mit unserem Experiment „Wie hoch springt ein Ball?“ beim Regionalentscheid in Bayreuth qualifiziert und kamen am Montag Vormittag nach dreistündiger Autofahrt in Dingolfing an. Zuerst bauten wir unseren Stand im Besucherpavillon auf. Wir freuten uns auf ein Wiedersehen mit einem Bayreuther Schüler, den wir am Regionalwettbewerb kennengelernt hatten. Am frühen Nachmittag begann die offizielle Veranstaltung, bei der Frau Iris Schreiner, die Wettbewerbsleiterin, und Herr Ludorf, der Patenbeauftragte von BMW, alle 73 Schüler/-innen im Alter von 9 bis 15 Jahren begrüßten.
Anschließend folgte eine Führung durch das BMW-Werk, in der wir das Lackieren und Zusammenbauen der Autos, die weltweit ausgeliefert werden, bestaunen konnten. Besonders haben uns die Lackierroboter beeindruckt. Die meiste Zeit verbrachten wir an unserem Ausstellungsstand, wo wir interessierten Mitbewerbern, Besuchern, der Presse und den Patenbeauftragten unsere Arbeit erklärten. Am späten Nachmittag mussten wir einer dreiköpfigen Jury unser Projekt vorstellen. Wir benutzen hierzu eine Powerpoint-Präsentation und erklärten Einzelheiten anhand von Grafiken und Tabellen, die wir an Pinnwänden dargestellt hatten. Hierbei mussten wir auch knifflige Fragen der Juroren beantworten. Am Abend erhielten wir eine Vorführung, wie Steinzeitmenschen Feuer entfachten.
Am nächsten Morgen schilderten uns die Jury-Mitglieder das Pro und Contra unseres Projektes. Dabei ermutigten sie uns, auch im nächsten Jahr wieder teilzunehmen und das Forschen nie aufzugeben. Ein ehemaliger Teilnehmer und Bundessieger von „Jugend forscht“ zeigte uns seine selbst entworfene fliegende Kamera, die mit acht Propellern versehen ist, um Luftaufnahmen zu machen.
Das Highlight für uns war der Besuch von Willi Weitzel vom Wissensmagazin „Willi will’s wissen“ an unserem Stand. Er nahm sich für uns viel Zeit und ließ sich unser Projekt genauestens erklären, was mit einem Autogramm belohnt wurde. Große Freude bereitete uns auch der Besuch unserer beiden Lehrkräfte Frau Schott und Herr Schmitt, die extra zur Preisverleihung aus Burgkunstadt angereist waren.
Die Preisverleihung wurde von Willi moderiert, der bei allen Teilnehmern die Spannung steigen ließ. Zwar erhielten wir keinen Preis, waren darüber jedoch nicht traurig, denn die Erlebnisse, die wir gesammelt haben, waren einzigartig.
Wir werden auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder bei „Schüler experimentieren“ mitmachen.
Lukas Krappmann und Philipp Hofmann, 7b / 20.4.2010

- Fachsimpeln mit Jung-Forschern anderer Schulen: Auch diese Erfahrungen gehören zu den Vorteilen einer Teilnahme an diesem Wettbewerb.
