Erfolgsgeschichte trotz vieler Rückschläge

Ausstellung „Konrad Adenauer und die Europäische Integration“ für Unterricht verfügbar

„Gerade in der heutigen Euro-Krise und EU-Krise ist es wichtig, an die Anfänge und Wechselfälle des gemeinsamen Europas zu denken. Denn aus dieser Kenntnis der Geschichte erwächst auch die Chance, aus der Krise gestärkt hervorzugehen.“ So heißt es in einer Einführung zur Ausstellung „Konrad Adenauer und die Europäische Integration“, die bei uns im Haus zu sehen war.
Der Fachbetreuer für Geschichte und Sozialkunde und Schulleiter Werner Fischer betonten bei der Ausstellungseröffnung vor der Klasse 10a, wie selbstverständlich für die Jugend von heute ungehindertes Reisen über Ländergrenzen hinweg, eine gemeinsame Währung oder auch der Frieden in Europa seien. Dass all dies aber letztlich seinen Ursprung unter anderem im nachhaltigen Engagement von Konrad Adenauer, dem ersten Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland habe, belegt die Ausstellung nur allzu deutlich, die vom „Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung“ zur Verfügung gestellt wurde.
„Wir müssen festhalten, dass sich aus Europa eine Union mit 27 Mitgliedsstaaten entwickelt hat, aus einer Wirtschaftsgemeinschaft eine politische Union entstanden ist, eine Union des Friedens, der Freiheit und des Wohlstandes“, so der Fachbetreuer. Trotz vieler Rückschläge, trotz anhaltender Kontroversen, Meinungsverschiedenheiten und kritischer Stimmen zeige der Rückblick auf die Entstehung und Entwicklung der Europäischen Union, dass das von den europäischen Gründervätern um Konrad Adenauer begonnene Einigungswerk zu einer Erfolgsgeschichte ohne gleichen geworden sei.

Text: -cv- / 17.11.2011