Bretagne für alle Sinne

Ausstellung zur französischen Region aus Anlass des "Deutsch-Französischen Tages"

In Franken gab’s eine Reminiszenz an Frankreich. Bei uns im Haus wurde der „Deutsch-Französische Tag“ vom 22. Januar zum Anlass genommen, um eine Region des Nachbarstaates genau vorzustellen.
Mit diesem seit 2003 eingeführten Gedenktag soll an den Schulen Bayerns an die Elysèe-Verträge von 1963 erinnert werden, die einen endgültigen Schlusspunkt unter die lange Zeit deutsch-französischer Spannungen, ja Feindschaft, gesetzt haben und die den Weg für ein Miteinander und eine gemeinsame europäische Zukunft geebnet haben.
Einen enormen Aufwand hatten hierfür die Schüler der Klasse 8b sowie die federführende Französisch-Lehrerin mit ihrem Helferteam betrieben. Heraus kam ein nicht nur optisch-akustischer Festtag, denn die Bretagne wurde unter der Moderation eines kostümierten Obelix aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet: mit einem einstudierten Lied und mit bretonischen Volkstänzen, einer Lesung der Legende um die Stadt Ys sowie einer umfangreichen Ausstellung über Sehenswürdigkeiten, Landeskunde und traditionelle Feste zur Bewahrung regionaler Kultur. Hinzu kamen eine Hörecke für bretonische Musik sowie ein Interview mit einer Bretonin, die ihre im Aussterben begriffene Minderheitensprache beherrscht.
Mit Hilfe eines auszufüllenden Fragebogens wurden die Französisch-Schüler der Jahrgangsstufen 6 mit 8 in Kleingruppen durch das bretonische Kulturprojekt geleitet; und wer genau hingeschaut hatte, wurde mit einem frisch gebackenen Crêpes belohnt.
So könnte das Fremdsprachenlernen nach dem Geschmack unserer Schüler gerne öfter einmal aussehen!

Text: -cv- / 23.01.2012