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Europa (fast) zum Anfassen

W-Seminare des Gymnasiums Burgkunstadt im Europaparlament in Straßburg

 

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Foto: © Europäische Union 2017

 

Auf Einladung der oberfränkischen Europaabgeordneten Monika Hohlmeier durften zwei W-Seminare des Gymnasiums Burgkunstadt das Europaparlament in Straßburg besuchen. Die knapp 30 Schülerinnen und Schüler des Seminars „Europa“ und des Seminars „Ethische Grundfragen“ erlebten dabei die historische letzte Plenarsitzung des Parlamentspräsidenten Martin Schulz und erhielten einen Einblick in die Turbulenzen um die Wahl eines neuen Parlamentspräsidenten.

Auf der zweitägigen Bus-Tour durch Straßburg und das Elsass informierten sich die Jugendlichen gegenseitig durch selbst erarbeitete Kurzreferate über verschiedene Aspekte der Europäischen Union, über die im Europaviertel Straßburgs ansässigen Institutionen, wie Europaparlament, Europarat, Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte , über die Sehenswürdigkeiten der Stadt Straßburg und anderer Städte unterwegs.

 

Erster Höhepunkt der Reise war am Montagabend die Sitzungseröffnung der viertägigen Plenarsitzung des Europaparlamentes. Einziger Tagesordnungspunkt: die Neuwahl eines Parlamentspräsidenten. Genaueres über die aktuellen Themen und Herausforderungen, mit denen sich das Europäische Parlament derzeit befasst, erläuterte anschließend Thomas Bickl, Pressesprecher der Fraktion der EVP (= Europäische Volkspartei). Trotz Termindruck und anstehenden Sitzungsmarathon hat sich die Europaabgeordnete von Oberfranken, Frau Monika Hohlmeier, Zeit genommen, um die vielen Fragen der Schülerinnen und Schüler zu politischen Positionen der EVP im Europaparlament und zum Leben als Abgeordnete zwischen Oberfranken, Brüssel und Straßburg zu beantworten. Dabei durfte natürlich auch eine Frage zur G8/G9-Debatte an die ehemalige Bayerische Kultusministerin nicht fehlen.


Nach einem abschließenden Gruppenfoto mit ihrer Europaabgeordneten brach die Gruppe auf, um das Elsass kulinarisch zu erkunden. „All-you-can-eat“ stand auf dem Programm und Flammkuchen von klassisch, pikant bis süß und schokoladig auf der Speisekarte. Die Jugendherberge in Kehl, also wieder auf dem deutschen Rheinufer, bot Dach und Betten für die Nacht.


Der Vormittag des zweiten Tages war den kulturellen Schätzen der Stadt Straßburg gewidmet. Die Cathédrale de Notre-Dame samt astronomischer Uhr, die Altstadt und das ehemalige Geberviertel „La Petite France“ wurden besichtigt. Nach einer knappen Stunde „Alleingang“ machte sich die Gruppe wieder auf den Weg. Auf der französischen Rheinseite ging es zunächst Richtung Norden (ein Gruß per Referat nach Sessenheim, wo Johann Wolfgang von Goethe die Pfarrerstochter Friedrike Brion liebte), entlang der Maginotlinie zum Fort de Schoenenbourg. Dort tauchten die Schüler in 30 Metern Tiefe in die Geschichte der deutsch-französischen Feindschaft und des Zweiten Weltkrieges ein. Die Festung Schoenenbourg, eine gigantische unterirdische Anlage mit Gefechtstürmen, Unterkünften für etwa 600 Soldaten, eigenem Elektrizitätswerk und Großküche, lässt die Schrecken eines europäischen Krieges wieder lebendig werden.


Auf dem Rückweg nach Burgkunstadt dann die erlösende Nachricht aus „Europa“: Im vierten Wahlgang wurde ein neuer EU-Parlamentspräsident gewählt. Antonio Tajani von der EVP wird bis zur Neuwahl des Europaparlamentes 2019 die Plenarsitzungen leiten.

 

Text: Ch. Betz

Foto oben: © Europäische Union 2017

 

Fotos unten: BCh

 

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