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Frostige Forschungen in Corona-Zeiten

Schneeballschlacht, Schlittenfahren, Schlittschuhlaufen: Die eisigen Temperaturen und der Schnee erlaubten uns allen in den letzten Wochen tolle Wintererlebnisse.

Heute möchte ich euch aber noch ein weiteres frostiges Forscher-Experiment zeigen, das dank der eisigen Temperaturen perfekt für den Unterricht zu Hause geeignet ist. Denn im Klassenzimmer funktioniert dieses nämlich nicht!

Nach dem LehrplanPLUS Chemie werden in der achten Jahrgangsstufe die Aggregatzustände und Aggregatzustandsänderungen behandelt. Diese Änderung möchte ich euch hier auf spektakuläre Weise zeigen.

Durch die extreme Kälte wird das kochend heiße Wasser „schockgefrostet“, also änderte sich der Aggregatzustand schlagartig von flüssig zu fest.

Achtung: Das Experiment funktioniert nur ab -15°C und auch nur mit siedend heißem Wasser! Bitte führt es daher nicht durch!

Übrigens können auch Seifenblasen bei extremer Kälte gefrieren. Denn auch hierbei ändert sich der Aggregatzustand von flüssig in fest.

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Iris Drewest, Chemielehrerin

Erfolge beim Landeswettbewerb „Experimente antworten" durch Schüler des Gymnasiums Burgkunstadt

Sie lassen sich die Freude am Experimentieren auch nicht durch die schwierigen Rahmenbedingungen vermiesen, die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Burgkunstadt. Abermals nahmen 18 Mädchen und Buben am Landeswettbewerb "Experimente antworten" des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung teil, wobei etliche mit einer Urkunde ausgezeichnet wurden.

Dieses Mal drehten sich alle Experimente um das Thema Schokolade, wie der schmackhafte Titel „Zum Dahinschmelzen" deutlich zum Ausdruck brachte.

Untersucht werden musste beispielsweise das Schmelzverhalten von Schokoladensorten mit unterschiedlichem Kakaogehalt. Anschließend kreierten die Jungforscher sogar eigene Schokolade, die sie durch Verwendung verschiedener Aromen aus der Küche noch verfeinern konnten. Und schließlich galt es durch einen Versuch nachzuweisen, dass Schokolade viel Energie enthält.

„Durch den Wettbewerb „Experimente antworten" sollen die Schüler der Klassen 5 bis 10 Freude am Experimentieren und an den Naturwissenschaften entwickeln", erklärte die begleitende Biologie/Chemie-Lehrerin Kerstin Reichenberger. „Dabei bekommen sie Experimentieraufgaben zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen gestellt, die sie selbstständig zu Hause mithilfe von Alltagschemikalien und -geräten aus Drogerie und Baumarkt bewältigen können. – Unsere Mädchen und Jungs haben das wieder prima geschafft!"

Schulleiterin Lydia Münch sowie Chemie-Fachleiterin Iris Drewest schlossen sich den Glückwünschen an.

Text und Bild: cv

Hervorragendes Ergebnis beim Landeswettbewerb "Experimente antworten"

Große Freude am Gymnasium Burgkunstadt! Beim Landeswettbewerb "Experimente antworten" erreichten die fast 40 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ein ausgezeichnetes Resultat: Es gab insgesamt acht vordere Plätze, für die Schulleiterin Lydia Münch die erfolgreichen Jugendlichen dieser Tage mit Urkunden und Sachpreisen wie einem Chemiespatel auszeichnete.

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