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Sogar Omas Silberbesteck glänzt nun wieder

Pandemie schützt nicht vor Forschergeist! Den Beweis hierfür traten 20 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Burgkunstadt an. Sie nahmen am Landeswettbewerb "Experimente antworten" des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung teil, wobei etliche mit einer Urkunde ausgezeichnet wurden.

Dieses Mal lautete das Motto „Es ist nicht alles Gold was glänzt!“ Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler experimentierten dabei über mehrere Wochen mit dem Edelmetall Silber. Sie untersuchten unterschiedliche chemische Reaktionen, ließen das Edelmetall bewusst „anlaufen“ und brachten es auf unterschiedliche Art und Weise wieder zum Glänzen.

„Eine Schülerin brachte sogar das teure Silberbesteck ihrer Oma mit. Wir haben es anlaufen lassen und es zum Glück auch wieder reinigen können“, erklärte die begleitende Biologie/Chemie-Lehrerin Kerstin Reichenberger mit einem Augenzwinkern.

Außerdem galt es, eine Batterie zu entwickeln, die eine LED zum Leuchten bringt und dabei nur aus einer Zitrone, Silberblechen, Metalldraht und verzinkten Nägeln besteht. Sämtliche Experimente mussten anhand von Fotos, Skizzen und Tabellen genau dokumentiert werden.

„Durch den Wettbewerb „Experimente antworten“ sollen die Schüler der Klassen 5 bis 10 Freude am Experimentieren und an den Naturwissenschaften entwickeln“, so Kerstin Reichenberger. „Dabei bekommen sie Experimentieraufgaben zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen gestellt, die sie selbstständig zu Hause mithilfe von Alltagschemikalien und -geräten aus Drogerie und Baumarkt bewältigen können. – Unsere Mädchen und Jungs haben das wieder toll umgesetzt!“

Schulleiterin Lydia Münch sowie Chemie-Fachbereichsleiterin Iris Drewest schlossen sich den Glückwünschen an.

  

Text: cv

Zu den Fotos:

Ein Lob für ihren Wettbewerbserfolg sowie für ihren Forschungseifer erhielten 20 Mädchen und Buben des Gymnasiums Burgkunstadt, die erfolgreich am Landeswettbewerb "Experimente antworten" teilgenommen hatten, von Schulleiterin Lydia Münch (hinten links), der begleitenden Biologie/Chemie-Lehrerin Kerstin Reichenberger (hinten Mitte) sowie von Chemie-Fachbereichsleiterin Iris Drewest (rechts daneben).

Frostige Forschungen in Corona-Zeiten

Schneeballschlacht, Schlittenfahren, Schlittschuhlaufen: Die eisigen Temperaturen und der Schnee erlaubten uns allen in den letzten Wochen tolle Wintererlebnisse.

Heute möchte ich euch aber noch ein weiteres frostiges Forscher-Experiment zeigen, das dank der eisigen Temperaturen perfekt für den Unterricht zu Hause geeignet ist. Denn im Klassenzimmer funktioniert dieses nämlich nicht!

Nach dem LehrplanPLUS Chemie werden in der achten Jahrgangsstufe die Aggregatzustände und Aggregatzustandsänderungen behandelt. Diese Änderung möchte ich euch hier auf spektakuläre Weise zeigen.

Durch die extreme Kälte wird das kochend heiße Wasser „schockgefrostet“, also änderte sich der Aggregatzustand schlagartig von flüssig zu fest.

Achtung: Das Experiment funktioniert nur ab -15°C und auch nur mit siedend heißem Wasser! Bitte führt es daher nicht durch!

Übrigens können auch Seifenblasen bei extremer Kälte gefrieren. Denn auch hierbei ändert sich der Aggregatzustand von flüssig in fest.

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Iris Drewest, Chemielehrerin

Erfolge beim Landeswettbewerb „Experimente antworten" durch Schüler des Gymnasiums Burgkunstadt

Sie lassen sich die Freude am Experimentieren auch nicht durch die schwierigen Rahmenbedingungen vermiesen, die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Burgkunstadt. Abermals nahmen 18 Mädchen und Buben am Landeswettbewerb "Experimente antworten" des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung teil, wobei etliche mit einer Urkunde ausgezeichnet wurden.

Dieses Mal drehten sich alle Experimente um das Thema Schokolade, wie der schmackhafte Titel „Zum Dahinschmelzen" deutlich zum Ausdruck brachte.

Untersucht werden musste beispielsweise das Schmelzverhalten von Schokoladensorten mit unterschiedlichem Kakaogehalt. Anschließend kreierten die Jungforscher sogar eigene Schokolade, die sie durch Verwendung verschiedener Aromen aus der Küche noch verfeinern konnten. Und schließlich galt es durch einen Versuch nachzuweisen, dass Schokolade viel Energie enthält.

„Durch den Wettbewerb „Experimente antworten" sollen die Schüler der Klassen 5 bis 10 Freude am Experimentieren und an den Naturwissenschaften entwickeln", erklärte die begleitende Biologie/Chemie-Lehrerin Kerstin Reichenberger. „Dabei bekommen sie Experimentieraufgaben zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen gestellt, die sie selbstständig zu Hause mithilfe von Alltagschemikalien und -geräten aus Drogerie und Baumarkt bewältigen können. – Unsere Mädchen und Jungs haben das wieder prima geschafft!"

Schulleiterin Lydia Münch sowie Chemie-Fachleiterin Iris Drewest schlossen sich den Glückwünschen an.

Text und Bild: cv