Jedes Jahr Anfang Januar rufen LBV und NABU zur Stunde der Wintervögel, einer Art Volkszählung für Vögel, auf. Die bundesweite bürgerwissenschaftliche Mitmachaktion soll möglichst viele Naturinteressierte erreichen. Auch Schulklassen können sich an der sogenannten „Schulstunde der Wintervögel“ beteiligen und dadurch Veränderungen in der Vogelwelt aufdecken.
In diesem Jahr machte auch die Klasse 6c im Rahmen der Biologiestunden trotz anhaltendem Schneefall und Minusgraden bei der Vogelzählung mit. Bevor es auf den Pausenhof ging, wurden zuerst die Grundlagen gelegt und die acht häufigsten Vogelarten mithilfe eines Videos vorgestellt. Auch die Zählweise musste noch geklärt werden. Es soll nämlich immer nur für jede Vogelart die höchste Anzahl, die man in einer Stunde gleichzeitig sieht, oder mittels Gesang eindeutig zuordnen kann, gemeldet werden. Und dann ging es mit Zählhilfe und Bleistift hinaus in den Schnee, wo dann Amseln, Blau- und Kohlmeisen, Kleiber und Sperlinge gezählt wurden. Sogar einen Buntspecht konnten die Schülerinnen und Schüler hören.

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, kann von 08. – 10. Mai erneut Vögel zählen, dann bei der „Stunde der Gartenvögel“.
Lisa Kohles
Biologielehrerin der 6c
Unsere Achtklässler hatten kürzlich die Gelegenheit, ein Schweineauge zu sezieren – ein besonderes Highlight im Schuljahr. Diese praktische Erfahrung ermöglichte Einblicke in die Anatomie des Auges und wurde auch auf kreative Weise dokumentiert. Mit viel Sorgfalt und Engagement erstellten die Schülerinnen und Schüler anschauliche Erklärvideos oder interaktive E-Books. Dabei dokumentierten sie nicht nur die Schritte der Sektion, sondern bereiteten die biologischen Hintergründe auf verständliche Weise auf.


Das Ergebnis: vielseitige Medienprojekte, die das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Thema und ihre Freude am Experimentieren widerspiegeln. Ein Schüler beschrieb die Erfahrung so: ,,Es war spannend, mal wirklich zu sehen, wie ein Auge von innen aussieht und zu verstehen, wie es funktioniert.‘‘



Die Kombination aus praktischem Arbeiten und der Erstellung digitaler Medien hat den Schülerinnen und Schülern nicht nur Fachwissen vermittelt, sondern auch ihre Kreativität, Teamfähigkeit und Präsentationsfähigkeiten gefördert. Besonders beeindruckend war der Einsatz der Gruppen – eine Gruppe hatte sogar ihr eigenes Stativ zum Filmen dabei.
Neugierig auf das Ergebnis? Hier finden Sie ein Erklärvideo von Ferdinand, Nico, Philipp und Felix:
Kerstin Reichenberger