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Grüne Hügel, blaues Meer und ein fetziger Steppdance

Die Studienfahrt nach Irland begeistert die Q11

 

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„Irland war schon cool. Wenn man bedenkt, dass das die letzte Klassenfahrt war, dann ist das eigentlich nicht so cool - wenn alle irgendwie weggehn - aber wir haben ja noch ein Jahr Zeit.“ (by Zivo)
So lautete am letzten Abend der Irlandfahrt der Q11 das gerappte Resümee der Woche, vorgetragen von einem sehr talentierten Nachwuchsrapper in der Gruppe.


Und dabei begann die Studienfahrt nach Dublin eigentlich gar nicht so cool. Am Flughafen in München wurden bei der letzten Passkontrolle alle Schüler unter 18 Jahren (19 an der Zahl) von ihren drei volljährigen Klassenkameraden und den beiden begleitenden Lehrkräften Frau Langhojer und Herrn Maier getrennt und hätten aufgrund Personalmangels an den Kontrollstationen fast den Flug nach Dublin verpasst. In der irischen Hauptstadt angekommen erwartete uns graues Regenwetter und selbst in Begleitung ihrer Lehrer gewährte kein Pub unserer Schülergruppe Einlass, um gemeinsam zu Abend zu essen und das Finale der Fußballweltmeisterschaft anzuschauen. „No students!“ wurde uns überall gesagt – was für Schüler und Lehrer gleichermaßen ernüchternd war.
Aber im Laufe der Woche wurden Wetter und Programm immer besser und damit stieg auch die Stimmung in der Gruppe.
Im Rahmen einer Führung unternahmen die Schüler am ersten Tag einen Rundgang durch die Innenstadt und gewannen einen Einblick in die Geschichte der irischen Hauptstadt. In der interaktiven Ausstellung Dublinia konnten sie daraufhin ihre erworbenen Kenntnisse über die Geschichte Dublins zur Zeit der Wikinger und im Mittelalter vertiefen.
Am darauffolgenden Tag ging es raus aus der Stadt und zu einem Ganztagesausflug in die Wicklow Mountains südlich von Dublin. In Glendalough (= Tal der zwei Seen) stand zuerst die Besichtigung der dortigen Klostersiedlung auf dem Programm, danach haben wir uns auf eine Wanderung entlang des Seeufers gemacht und die irische Landschaft genossen. Nach einer abenteuerlichen Busfahrt über holprige Landstraßen besuchten wir schließlich noch einen kleinen Fischer- und Badeort an der Ostküste, wo wir unser gemeinsames Tagesprogramm ausklingen ließen.
Die Wochenmitte begann mit einem beeindruckenden Besuch im Kilmainham Gaol, einem ehemaligen Gefängnis im Westen Dublins. Auf dem langen Weg zur Unabhängigkeit saßen viele irische Rebellenführer und für die Eigenständigkeit kämpfende Politiker dort ein oder wurden hingerichtet. Anhand von emotionalen Erzählungen persönlicher Schicksale wurde den Schülern ein Einblick in dieses dunkle Kapitel der irischen Geschichte gewährt. Nach einem freien Nachmittag zum Bummeln und Einkaufen traf sich die Gruppe abends zum gemeinsamen Besuch einer Vorstellung von Riverdance wieder. Die Show, die in erster Linie aus traditionellem irischem Stepptanz und keltischer Musik besteht, begeisterte alle Teilnehmer und war sicherlich ein Highlight der Fahrt.
Ein Besuch des Guinness Storehouse darf im Rahmen einer Dublinfahrt natürlich nicht fehlen, dieser stand am Morgen des vorletzten Tages an. Auf sieben Etagen des von seiner Form her einem Pint nachempfundenen Gebäudes und Museums werden dem Besucher die Geschichte sowie die Herstellung des berühmten Biers auf beeindruckende Weise nähergebracht. Die Gravity Bar des Dachgeschosses bietet neben einem einzigartigen Ausblick über die Stadt natürlich auch Kostproben des Traditionsbiers – allerdings nur für volljährige Besucher.
Am Nachmittag desselben Tages ging es noch einmal raus aus der Stadt und mit der Bahn auf die im Osten gelegene Halbinsel Howth Head. Das irische Wetter zeigte sich pünktlich zur Wanderung auf den wunderschönen Küstenwegen von seiner besten Seite. Bei strahlendem Sonnenschein konnte die Gruppe atemberaubende Ausblicke auf die Steilklippen genießen, einzigartige Fotos machen, anschließend noch Zeit am Strand verbringen und zwischendurch Fish and Chips essen.
Nach diesem tollen Erlebnis störte das regnerische Wetter am Morgen des letzten Tages kaum mehr, an dem als letzter Punkt eine geführte Besichtigung des Museumsschiffs Jeannie Johnston auf dem Programm stand. Auf der Replik eines Segelschiffs, das im 19. Jahrhundert viele von Armut und Hungersnot bedrohte Iren nach Nordamerika brachte, wird auch dieses Kapitel der irischen Geschichte anhand persönlicher Schicksale anschaulich dargestellt.
Die Heimfahrt gestaltete sich dann erneut recht abenteuerlich, denn zuerst sorgte ein Alarm am Flughafen in Dublin für Unruhe, am Flughafen in München wartete unser Bus schließlich am falschen Terminal.
Insgesamt lässt sich aber auf jeden Fall sagen (oder auch rappen) – „Irland war schon cool!“ (danke dafür, Zdenek).

 

Bild und Text: Lgh

 

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