Gymnasium
Burgkunstadt
Naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium und Sprachliches Gymnasium

Entdeckergeist und Forscherdrang waren gefragt

Forscherlabor begeistert auch in diesem Jahr Grundschüler der Region

 

IMGP9306 Forscherlabor

 

Mit ruhiger Hand und konzentriert gibt Lisa mit einem Löffel Backpulver um eine brennende Kerze in einem Becherglas und tropft anschließend mit einer Pipette vorsichtig Essig auf das weiße Pulver. Ihre Klassenkameraden verfolgen dies gespannt und staunen nicht schlecht, als plötzlich die Kerze erlischt.
Dies war nur eines der zwölf Experimente, das die 220 Viertklässler der benachbarten Grundschulen Burgkunstadt, Altenkunstadt, Weismain, Hochstadt, Schwürbitz, Marktzeuln, Redwitz und Roth an einem von vier Vormittagen kurz vor den Weihnachtsferien am Gymnasium Burgkunstadt selbst ausprobieren durften.


Nach einer kurzen Sicherheitsbelehrung, bei der am Beispiel des weltfremden und tollpatschigen Mr. Bean wichtige Experimentierregeln erklärt wurden, begann für die Grundschüler ein ganz besonderer „Unterricht“: Oberstufenschüler des Gymnasiums unterrichteten die Kleinen und dies machte beiden Seiten sehr viel Spaß.
Im Vorfeld hatten die Teilnehmer des Kurses „Biologisch-Chemisches Arbeiten“ Stationen mit verschiedensten naturwissenschaftlichen Phänomenen vorbereitet. Die Grundschulkinder durften ihren Forscherdrang an diesem Vormittag so richtig ausleben und beim Experimentieren Dingen auf den Grund gehen, um herauszufinden „warum etwas so ist“ oder „wie etwas funktioniert“. Dabei ging es an keiner der Stationen um „richtig“ oder „falsch“, sondern lediglich um verschiedenste Beobachtungen und den Spaß am Ausprobieren und Entdecken. Das Aufspüren einer außergewöhnlichen Energiequelle stand im Mittelpunkt beim Bau einer Batterie aus Zitronen. Mit Begeisterung waren die Kinder dabei, als es in einem Experiment darum ging, mit einem Zauberstab Flugobjekte durch den Raum schweben zu lassen. Egal ob beim Sichtbarmachen von Magnetfeldlinien, beim Herstellen von Brause oder gebrannten Mandeln, bei Versuchen mit Hühnereiern oder auch beim Auftrennen von Filzstiftfarben - die Grundschüler erhielten einen Zugang zu vielen naturwissenschaftlichen Themen aus den Bereichen Physik, Chemie und Biologie.
Alle Seminarteilnehmer waren stark beeindruckt von der Freude und der Faszination der Kinder, von deren Entdeckergeist und Forscherdrang. Ein nicht zu übersehender Effekt war auch, dass die „Großen“ lernen und sehen konnten, was es heißt, selbst Lehrer zu sein.

Christina Schott

 

IMGP9489 Forscherlabor

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