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„Alle Mann an Deck!“

Die Segel-Abschlussfahrt der Q11 auf dem Ijsselmeer / Wattenmeer

 

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In der vorletzten Schulwoche machten sich 18 unerschrockene Schüler samt ihren Lehrkräften Frau Zapf und Herrn Krebs auf Richtung Holland. Mit dem Segelschiff Avanti ging die Route vom Markermeer über das Ijsselmeer ins Wattenmeer.

Die erste Überraschung gab es beim Beziehen der Kajüten: es ist erstaunlich, wie wenig Platz ein Stockbett, ein Waschtisch und ein eingebautes Regal benötigen.

Am nächsten Morgen hieß es dann: „Alle Mann an Deck!“. Nach kurzer Einweisung ging der Knochenjob los: „Zuerst das Großsegel hissen!“ Als erstes musste also die 20m lange Abdeckplane gelöst, zusammengerollt („ordentlich!“) und verstaut werden. Anschließend bekamen je zwei Matrosen ihre Aufträge: hier galt es Leinen zu lösen, dort Leinen einzuholen und diese wieder zu befestigen. Soweit zur Kür: Jetzt musste gleichzeitig auf Kommando das 120m² große Segel Hand über Hand nach oben gezogen werden. Welch eine Schinderei und lautes Stöhnen bei den letzten Zügen. Auch die weiteren drei Segel gestalteten sich zu einem Kraftakt.

Mit 380 m² gehisster Segelfläche ging die Fahrt ab Enkhuizen über die beiden großen Süßwasserseen, das Markermeer und das Ijsselmeer, durch den Abschlussdeich in das Wattenmeer. Bei zu wenig Wind wurde abgeriggt und mit Motorhilfe weitergefahren. Nach einem Abstecher auf der Insel Texel ging der Segeltörn über Makkum zurück nach Enkhuizen.

Während der vier Tage an Deck herrschte trockenes, warmes und sonniges Wetter. Die für das Segeln benötigte konstante steife Brise blieb leider größtenteils aus. Dafür kam regelrechtes Strandfeeling an Deck auf: Sonnenbaden, Lesen, Faulenzen auf Strandtüchern und Luftmatratzen, Kartenspielen, Baden und Schwimmen samt waghalsiger Sprünge vom vorderen Mast ins Süßwasser bildeten eine willkommene Abwechslung zu den täglichen Diensten auf dem Schiff. Auch allen Köchen ein großes Kompliment: es ist doch eine große Herausforderung 22 Mann an Bord mit Frühstück, Mittagssnack und Abendessen zu versorgen und hinterher die Kombüse sauber zu übergeben.

Ein Höhepunkt der Fahrt und ein besonderes Erlebnis war das Trockenfallen des fast 50m langen Klippers. Ein roter Sonnenaufgang während der Wanderung durch das glibberige Watt war die Belohnung für das frühe Aufstehen um halb fünf Uhr bei Ebbe.

Dank der guten Vorbereitung und Planung, einer stets motivierten und zuverlässigen „Mannschaft“ und jeder Menge guter Laune wurde die Segelwoche für Schüler und Lehrer zu einem gelungenen und spannenden Erlebnis.

 

E.Z.

 

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