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Fantasievolle Tiefseetiere als Natur und Technik Projekt

Es ist dunkel und kalt, hohe Drücke herrschen – kurzum, die Tiefsee ist eine lebensfeindliche Umgebung. Und doch findet man dort zahlreiche, teilweise noch unbekannte Arten. Im Rahmen eines Natur und Technik-Projektes hat die Klasse 6b Fantasietiere gezeichnet, gebastelt und modelliert, die perfekt an diesen Lebensraum angepasst sind. Dabei sollten vor allem Materialien genutzt werden, die schon zuhause vorhanden sind und so wenig wie möglich kosten, oder kostenlos sind. So entstanden tolle Fantasietiere aus Pappmaché, Schnee, leeren Gläsern, Gummihandschuhen und vielem mehr.

Lisa Kohles, NuT- Lehrerin

Begeisterung fürs Experimentieren auch während des Homeschoolings

Dass man kleine Experimente auch im Distanzunterricht mit Begeisterung machen kann, beweisen die Fotos unserer 5. Klässler 😊. Im Rahmen des Natur & Technik-Unterrichts ging es um unsere Zähne. Ähnlich wie unsere Zähne 😁 bestehen Eierschalen aus Kalk und das macht folgenden Modellversuch mit einem Hühnerei möglich: Man schmiert das Ei zur Hälfte mit fluoridhaltiger Zahnpasta ein und gibt es dann in ein Glas mit Essig. Schon nach sehr kurzer Zeit kann man 👀 wie vor allem an der unbehandelten Hälfte des Eis Gasblasen aufsteigen. Die Schale beginnt sich aufzulösen, auf der fluoridhaltigen Hälfte nicht bzw. sehr viel später. Die Zahnpasta schützt die Schale. Natürlich nicht ewig, nach einem kompletten Tag ist auch dort die Schale aufgelöst.

 => Regelmäßig Zähne putzen 😊!          

Dr. M. Fischer-Geiger, NuT-Lehrerin

Naturwissenschaft und Technik im Deutschen Museum 2019

Mit einem Knall startete der Aufenthalt von 14 Schüler und Schülerinnen im Deutschen Museum in München! Im Rahmen des biochemischen Praktikums waren diese in die Landeshauptstadt gereist, um sich dort vom 8.7.2019 – 12.7.2019 in vielfältigen Themen der Naturwissenschaften fortzubilden.
Den Auftakt am Montagnachmittag bildete der Besuch in der Starkstromabteilung des Deutschen Museums. In einer bunten Vorführung erlebten die Schüler anschaulich die Wirkungsweise der Elektrizität: Spanungsaufbau und Spannungsentladung in Form von Blitzen und Donner – ein wahres Feuerwerk! Die Vortragenden beschränkten sich nicht nur auf Erläuterungen, sondern zeigten zum Beispiel eindrucksvoll die Funktionsweise eines faradayschen Käfigs, indem ein mutiger Mitarbeiter in einer Stahlkugel sitzend einen Blitzehagel über sich ergehen ließ. An einem Modell konnte man dann sehen, was mit einem Haus mit und ohne Blitzableiter geschehen kann – bei Letzterem musste beim Gewitter die Modellauto-Feuerwehr ausrücken.
Wohnen durften die Schüler im Kerschensteiner Kolleg. Direkt im Deutschen Museum. Mitten in München. Das gab allen die Gelegenheit, sich zwischen den verschiedenen Vorträgen unkompliziert in den zahlreichen Abteilungen des Museums umzusehen.
Am Dienstag früh gab Klaus Macknapp in seinem Mikroskopisches Theater im Zentrum Neue Technologien einen Einblick in „Die Welt im Kleinen – Beobachtungen am Rasterelektronenmikroskop“. Faszinierende Eindrücke in die Theorie und Praxis des Mikrokosmos. Nachmittags extrahierten die Schüler, im Selbstexperiment, die DNA der eigenen Mundschleimhaut, welche sie anschließend in Fläschchen packten und als Kette mitnahmen, und lernten einiges über ihre eigenen Zellen und deren Aufbau, was ebenfalls Stoff des folgenden Tests war.

Der dritte Tag startete mit einem Vortrag von PD Dr. Elisabeth Vaupel zum Thema „Heilen und Morden mit Arsen“ im Seminarraum des Kollegs und stand anschließend den Schülern für Eigenstudien im Museum zur Verfügung. Einige nutzten diese Zeit, um sich die herausragende Vorstellung im Museumseigenen Planetarium anzusehen, andere besuchten das Bergwerk oder erkundeten die Abteilung Schifffahrt und Meeresforschung.

Der Donnerstag stand im Zeichen der Bio-Chemie: Erst eine Führung in der Pharmazeutischen Abteilung mit dem Theme „You are chemistry“. Am Nachmittag dann die neue Sonderausstellung „Kosmos Kaffee“. Hier wurden chemische und technische Prozesse genauso anschaulich dargestellt wie biologische Grundlagen. Dabei ging es auch um kulturelle, soziale und ökologische Fragen. Kaffeepflanzen, die schönsten und ältesten Kaffeemaschinen der Welt, interaktive Stationen, Demonstrationen und Augmented Reality ermöglichten den Schülern faszinierende Einblicke in den "Kosmos Kaffee".
Am Tag der Abreise hattendie Schüler noch einmal ein bisschen Zeit sich auf eigene Faust umzusehen bevor sie die Rückreise antraten.

Linda Kriesell, Petra Ringelmann-Blank, Andreas Schmitt