Anders als die Überschrift vermuten lässt, haben Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a, 9d und 9e mit ihren Biologielehrerinnen Frau Reichenberger und Frau Schott den Aufbau eines Schweineauges untersucht.
Nachdem Funktionsweise und Aufbau des menschlichen Auges ausführlich besprochen waren, war es so weit:
Wir durften unter vorgegebener Anleitung in Kleingruppen ein echtes Schweineauge und dessen Bestandteile genauestens sezieren. Zuerst notierten wir uns die Größe, Form und Eigenschaften des äußeren Baus. Hierzu mussten wir anfangs mit Schere und Pinzette die hängenden Muskeln und das Bindegewebe vom Augapfel separieren. Anschließend gingen wir zur Präparation des Schweineauges über, indem wir das Auge mit Skalpell und Rasierklinge längs aufschnitten. Außerdem haben wir herausgefunden, dass der Glaskörper wasserlöslich ist, und wir konnten die Stelle des sogenannten ,,blinden Flecks‘‘ erkennen. Zu unserem Erstaunen war es möglich, die Funktion der Linse zu rekonstruieren, indem wir sie als Lupe getestet haben. Zu Ende der Stunde verglichen wir unsere Resultate, räumten das Präparierbesteck auf und entsorgten die Präparationsreste.

Die Schülerinnen und Schüler waren mit viel Freude und Begeisterung dabei und konnten durch diese interessante und praktische Erfahrung einiges über ihr eigenes Auge erfahren.
Jonas Göhl, Laurenz Partheymüller und Louis König, Klasse 9d+
Kerstin Reichenberger, Christina Schott
Leider konnte pandemiebedingt das Forscherlabor für die Viertklässler der umliegenden Grundschulen in diesem Schuljahr nicht stattfinden.
Um den Schülerinnen und Schülern aber trotzdem eine kleine Möglichkeit zum Forschen und Entdecken zu geben, erstellten die Oberstufenschülerinnen und -schüler ein Video mit allen Experimenten und Erklärungen. So ist es möglich, auch zu Hause zu einem kleinen Forscher zu werden.
Viel Spaß beim Experimentieren und Forschen!
Zum Download: Forscherheft (mit Lösungen)
Kerstin Reichenberger und Christina Schott

Findet die LBV-Sammelwoche statt, ziehen Schülerinnen und Schüler normalerweise mit Sammeldosen durch die Nachbarschaft und bitten um Spenden. In diesem Jahr war Vieles anders, auch bei der LBV-Sammlung. Statt Sammeldosen gab es Spendenbriefe, die möglichst kontaktlos im Zeitraum vom 01. -16. Mai verteilt wurden. Um die 20 SchülerInnen aus den Jahrgangsstufen 5 und 6 unterstützten so mit ihrem Engagement Umwelt- und Artenschutz.
Im Mittelpunkt der Spendenaktion stand in diesem Jahr der Bartgeier. Er ist, neben dem Mönchsgeier, der größte Greifvogel Europas und wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in seinem Lebensraum, den Alpen, ausgerottet. Als „Lämmergeier“ lange vom Menschen gefürchtet, wurde es dem Bartgeier nachgesagt, Vieh, Wild und selbst kleine Kinder davonzutragen und zu töten. Um das Aussterben dieses Aasfressers zu verhindern, wurden in den letzten Jahrzehnten große Anstrengungen unternommen und so konnten am 10. Juni 2021 mit Hilfe des LBV die beiden Jungtiere „Bavaria“ und „Wally“ im Nationalpark Berchtesgaden ausgewildert werden. Wer sich die beiden Bartgeier ansehen will, kann das über die Live-Webcam des LBV auf dessen Homepage tun (www.lbv.de).
Der LBV bedankte sich mit einem kleinen Präsent bei unseren SchülerInnen (s. Foto).
Um aktiven Vogelschutz ging es auch beim Wettbewerb, den die Umweltgruppe des Gymnasiums Burgkunstadt ausrief. Dazu konnten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 – 7 Bilder eines selbst gebauten Futterspenders und fressender Vögel in einem eigens dafür erstellten Mebiskurs hochladen und so an dem Wettbewerb teilnehmen. Die Gewinner des Wettbewerbs freuten sich sichtlich über die Tassen mit Rotkehlchen, dem Vogel des Jahres, die sie als Preis bekamen (s. Bildmitte).
Die Schulleiterin Lydia Münch sowie die Biologie- und Chemielehrerin Lisa Kohles gratulierten den Sammlern und Wettbewerbsteilnehmern und bedankten sich für das Engagement der Schülerinnen und Schülern.
Lisa Kohles, Biologie und Chemielehrerin,
Koordinatorin LBV-Sammlung und Leitung Wahlkurs Umweltschule